Frauenquote – Braucht kein Mensch! Jede Frau hat das Potential, auch ohne Quote, an die Spitze zu kommen!

Warum gibt es so wenige Frauen in Führungspositionen? Warum verdienen Frauen, im Durchschnitt, weniger als Männer und wie können wir das Problem lösen? Die Antworten darauf, findest Du in diesem Artikel!

Im folgenden beziehe ich mich auf den Artikel "Studie: Führungsetagen sind immer noch nicht weiblich genug" welcher kürzlich im Handelsblatt erschienen ist.

Vorab weise ich darauf hin, dass ich der Überzeugung bin, dass Frauen und Männer sich hervorragend ergänzen können, um erfolgreicher zusammen zu arbeiten. Dies beweist die McKinsey-Studie "Why Diversity Matters" in der hervorgeht, dass Unternehmen, die sich durch einen hohen Grad an Diversität auszeichnen, eine größere Wahrscheinlichkeit haben, überdurchschnittlich profitabel zu sein. "Bei deutschen Unternehmen mit einem hohen Anteil weiblicher Führungskräfte im Topmanagement verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit eines überdurchschnittlichen Geschäftserfolgs sogar."

Der geringe Frauenanteil in den Führungsetagen ist nicht das Problem, es ist die Folge des eigentlichen Problems

Frauenquote Führungsetage Vorstand


Als Verhandlungsexpertin unterstütze ich ambitionierte Arbeitnehmer und Freelancer dabei, mit mehr Überzeugungskraft und Selbstvertrauen erfolgreiche Gehaltsverhandlungen zu führen. Meine Erfahrung zeigt, dass viele Frauen sich erst auf eine Position bewerben, wenn sie alle Anforderungen aus der Stellenausschreibung erfüllen. Dies bestätigt eine Studie von Hewlett-Packard aus der hervorgeht, dass sich Frauen erst auf Stellen bewerben, wenn sie 100% der Anforderungen erfüllen. Männer bewerben sich bereits bei 60%er Erfüllung. Forbes bezieht sich in dem Artikel "Act Now To Shrink The Confidence Gap" ebenfalls auf diese Studie. Als Hauptgrund wird mangelndes Selbstvertrauen aufgeführt, was ich zu 100% bestätigen kann. Die logische Schlussfolgerung dieser Fakten ist, dass mehr Männer in Führungspositionen vertreten sind. 

Im Handelsblatt wird Anja Weusthoff, Abteilungsleiterin der Gleichstellungspolitik des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit den Worten „Nur gesetzlicher Druck führt zu messbaren Veränderungen“ zitiert. Mit dieser Aussage unterstützt sie das Vorhaben der Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). Gesetzlichen Druck halte ich für nicht zielführend und sogar für gefährlich. Laut der Hewlett-Packard Studie fehlt es überwiegend Frauen am Selbstvertrauen, was darauf schließen lässt, dass die betroffenen Frauen sich unterschätzen und sich höhere Positionen nicht zutrauen. Wenn man die betroffenen Personen, durch eine Gesetzesverabschiedung, in die Führungsetage bevorzugt befördert, löst man in keinster Weise das Problem des fehlenden Selbstvertrauens, was offensichtlich die Ursache des geringen Frauenanteils in Führungsetagen ist. Das Problem bleibt nämlich weiterhin bestehen und ich gehe stark davon aus, dass es sehr schnell zur Überforderung der betroffenen Frauen kommen wird. Zumal durch gesetzlichen Druck unsere männlichen Kollegen benachteiligt werden. Ist das fair?

Meine Erfahrung zeigt ebenfalls, dass viele Frauen, im Vergleich zu Männern, nicht Zahlen-, Daten-, Faktenorientiert sind und sich und ihre Leistung leider viel schlechter verkaufen. Eine Zahlen-, Daten-, Faktenorientierte Kommunikation ist jedoch unabdingbar, um an Überzeugungskraft zu gewinnen - vor allem in Führungsetagen, in denen man zu den Entscheidungsträgern gehört.

"Frauen verdienen immer noch weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen" - Dies ist ebenfalls nicht das Problem, sondern die Folge des eigentlichen Problems


Das Handelsblatt erwähnt zudem, dass Frauen immer noch weniger verdienen als ihre männlichen Arbeitskollegen. Auch hier zeigt meine Erfahrung und diverse Statistiken, dass Frauen in Gehaltsverhandlungen viel bescheidener sind als Männer und oft gar nicht erst verhandeln, sondern das erste Angebot gleich annehmen. Die logische Schlussfolgerung dessen ist, dass diejenigen die verhandeln auch entsprechend mehr verdienen. Auf Statista nachzulesen: Jeder 5. Angestellte in Deutschland verhandelt nie über das Gehalt

Die fehlende Forderung nach mehr Gehalt lässt sich auf 5 Gründe runterbrechen, wobei beide Geschlechter davon betroffen sind.

  1. Negative Glaubenssätze z.B "Geld ist nicht alles", "Ich möchte nicht gierig wirken", "Hauptsache mein Job macht mir Spaß“ "Ich bin nicht gut genug" etc.
  2. Menschen unterschätzen ihr Potential & Ihre Leistung, was zu Unsicherheit und Angst vor Ablehnung führt
  3. Kennen ihren Marktwert nicht
  4. Haben fehlende/mangelnde Verhandlungskenntnisse
  5. Können ihre Leistung nicht überzeugend nach außen kommunizieren, sodass diese entsprechend wahrgenommen wird. Hier versteckt sich oft der Glaubenssatz "Gute Leistung spricht für sich" --> Mangelndes Selbstmarketing

Dies stelle ich immer wieder fest, wobei sehr viel Potential vorhanden ist, welches ungenutzt bleibt. Bei Männern wie auch bei Frauen!!

Eine Kundin von mir hat sich innerhalb ihrer Probezeit auf eine Führungsposition beworben und wurde befördert! Ja, richtig gelesen! Man kann auch innerhalb der Probezeit befördert werden! Viele trauen sich noch nicht mal, mehr Gehalt nach der Probezeit zu fordern, geschweige denn, sich auf eine Führungsposition zu bewerben. Doch es ist möglich! Hervorragende Ergebnisse erfordern allerdings eine tiefgründige und professionelle Vorbereitung. Dafür ist die Willenskraft, an der eigenen Situation etwas zu ändern, sehr wichtig, wie auch die Aufgeschlossenheit neues zu lernen und Verantwortung für sich und seinen Erfolg zu übernehmen.


Eigenverantwortung ist der Schlüssel zum Erfolg

Es ist natürlich immer einfacher, die Verantwortung abzugeben und anzunehmen, dass andere uns aufhalten. Doch viel sinnvoller ist es Eigenverantwortung zu übernehmen. Eigenverantwortung bedeutet gleichzeitig, die Kontrolle zu übernehmen. Vieles liegt in unserer Hand. Ich bin überzeugt davon, dass jede Frau das Potential hat, ohne Quote, an die Spitze zu kommen. Das Potential muss jedoch genutzt und entfaltet werden. Es gibt zahlreiche Weiterbildungen, die man in Anspruch nehmen kann. Weiterbildung bedeutet Veränderung. Ja, jeder Mensch muss sich im Laufe der Zeit verändern, um über sich hinauszuwachsen. Um aufzusteigen müssen wir uns Aufgaben widmen, die wir noch nie gemacht haben und die vielleicht, auf den ersten Blick, zu groß erscheinen. Doch genau an diesen Aufgaben wachsen wir. Wenn wir nur das machen, was wir bereits können, kommt unsere Entwicklung viel zu kurz. Es ist völlig normal, dass wir in neue Positionen hineinwachsen. 

Macht Eure Karriere nicht abhängig von einer Quote!

Karriere Powerfrau Gehaltsverhandlung


Liebe Frauen, nehmt bitte die Zügel selbst in die Hand. Ich ermutige auch jede Frau in männerdominierte Branchen Fuß zu fassen. Ich selber komme aus der Automobilbranche und habe gerne dort gearbeitet und auch unglaublich viel gelernt. Mit Überzeugungskraft, Selbstvertrauen und Mut ist es auch einfach sich durchzusetzen. Bei Fragen, könnt Ihr mich gerne kontaktieren.

Des Weiteren muss ich ebenfalls erwähnen, dass bezüglich der Kinderbetreuung auch noch einiges optimiert werden muss. Darauf näher einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen. Es ist auch völlig ok, wenn Frauen gar keine Ambitionen für die Führungsetage haben oder sich ihrer Familie widmen, solange es ihre freie Entscheidung ist.



Vereinbare jetzt ein kostenloses Gespräch und wir zeigen Dir, wie Du Deine Karriere auf das nächste Level heben kannst, ohne Dich unter Wert zu verkaufen!

Related Posts

Leave a Reply